Buch
Das ärztliche Gutachten im sozialgerichtlichen Verfahren
Die schwierige Kommunikation zwischen Juristen und Medizinern
2., neu bearbeitete Auflage 2011
Produktdetails
218 Seiten, 15,8 x 23,5 cm, kartoniert
ISBN
978-3-503-13096-2
Stand
2., neu bearbeitete Auflage 2011
Erscheinungstermin
24. Juni 2011
Programmbereich
Reihe / Gesamtwerk
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"Jurist – Mediziner, Mediziner - Jurist"
Ärztliche Gutachten: für die Leistungsgewährung der Sozialversicherung sowie die meisten sozialgerichtlichen Verfahren sind sie unabdingbar. Problematisch jedoch: Ihre Fehleranfälligkeit, resultierend aus Kommunikationsproblemen zwischen Juristen und Medizinern.
Beispiel für eine missverständliche Formulierung: „Die Befunde repräsentieren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Tuberkulose“. Auch wenn aus medizinischer Sicht eine Behandlung erforderlich scheint, kann der Beweis einer Tuberkulose im Sinne des Beweisrechts nicht erbracht sein; „repräsentierende“ Tatsachen sind deren Zeichen und ein einzelnes Beweiszeichen muss die Erkrankung noch nicht beweisen.
Der „Kater“ geht derartigen Verständigungsproblemen zwischen Juristerei und Medizin auf den Grund.
Nicht umsonst wurde die Vorauflage mit der "G. F. L. Stromeyer-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie" ausgezeichnet, fördert sie doch den besseren interdisziplinären Austausch, das Begutachtungsniveau im Allgemeinen sowie die Rechtsprechung im Besonderen.
Von Dr. Horst Kater, Vors. Richter am Landessozialgericht a. D.
© 2012 Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Genthiner Straße 30 G, 10785 Berlin-Tiergarten
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