Buch
Kriegskindheiten und Erinnerungsarbeit
Zur historischen und literarischen Verarbeitung von Krieg und Vertreibung
Produktdetails
234 Seiten, 14,4 x 21 cm, kartoniert
ISBN
978-3-503-13703-9
Erscheinungstermin
01. Februar 2012
Programmbereich
Reihe / Gesamtwerk
Philologische Studien und Quellen (PhSt), Band 235
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Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs waren nahezu alle Kinder in Europa, und insbesondere auch im besetzten Polen, Opfer von Kriegshandlungen und erzwungener Ortsmigration. Der Sammelband befasst sich aus vergleichender und interdisziplinärer Perspektive mit dem Schicksal unterschiedlicher Kindergruppen in Polen zwischen 1939 und 1949. Im Vordergrund stehen die Fragen, wie Kinder die mitunter traumatischen Vorgänge von Krieg, Verfolgung und Zwangsmigration erlebt haben, welche Verarbeitungsstrategien aufgebracht wurden und inwieweit diese Erfahrungsdimension des Zweiten Weltkriegs Eingang in das kollektive Gedächtnis der betroffenen Gemeinschaften, Ethnien und Nationen gefunden hat. Mit einem Schwerpunkt auf literarische Zeugnisse untersucht der Band, welche Erinnerungen an Kriegskindheiten in spezifischen Gesellschaften jeweils bereitgestellt werden und auf welche Weise dies erfolgt.
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