Buch
Traditionen jüdischen Denkens in Europa
Produktdetails
234 Seiten, 14,4 x 21 cm, kartoniert
ISBN
978-3-503-13713-8
Erscheinungstermin
24. April 2012
Programmbereich
Reihe / Gesamtwerk
Philologische Studien und Quellen (PhSt), Band 238
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Der Band wirft Schlaglichter auf die Bedeutung jüdischen Denkens für die Entwicklung der nationalen Kulturen Europas und einer europäischen Kultur vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Im Anschluss an Hannah Arendts Begriff von der "verborgenen Tradition" zeigen die einzelnen Beiträge die Gemeinsamkeit der vielfältigen und heterogenen jüdischen Traditionen in Europa, die in ihrem fremden Blick auf die Mehrheitskulturen aus der Position des Paria besteht. In den einzelnen Beiträgen werden exemplarische Autoren, Werke, Zeiten und Räume von der Entstehung eines Antijudaismus in der Weimarer Klassik um Herder, Goethe und Schiller über die Salonkultur der Romantik und die europäische Moderne bis zur Nachgeschichte der Shoah in den Blick genommen. Zur Sprache kommen dabei Moses Mendelssohn, Dorothea Schlegel, Rahel Varnhagen, Franz Kafka, Umberto Saba, Scipio Slapater, Giorgio Pressburger, Italo Svevo, Georg Lukács, Walter Benjamin, Franz Baermann Steiner, George Steiner, Imre Kertész, Jean Améry, Paul Celan, Inge Merkel und Claude Lévi Strauss.
Herausgegeben von Silbylle Schönborn, Karl Ivan Solibakke und Bernd Witte.
Mit Beiträgen von Vittoria Borso, Stephan Braese, Rita Calabrese, Michele Cometa, Irene Heidelberger-Leonard, Daniel Hoffmann, Sonja Klein, Vivian Liska, Claas Morgenroth, Sibylle Schönborn, Karl Ivan Solibakke, Vera Viehöver, Ulrich Welbers, Bernd Witte
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