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Twitter weiterempfehlen  21.11.2017

5. StiftungsIMPACT: Stiftungsevents – Individualität muss erlebt werden

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
5. StiftungsIMPACT: Stiftungsevents erfolgreich(er) gestalten (Foto: Angela Kausche/ESV)
Events sind für Stiftungen ein wichtiges Instrument, um sowohl die Zielgruppe als auch Interessenten für die Arbeit der Stiftung zu erreichen. Wie Stiftungen aus Events noch mehr machen (können), stand im Mittelpunkt des 5. StiftungsIMPACT Anfang November in Berlin.
Stiftungsevents sind Veranstaltungen, auf denen Persönlichkeit erlebt werden kann, authentisch und mit Interesse an Neuem. Hierüber herrschte Einigkeit unter den Podiumsteilnehmern und den  Gästen des 5. StiftungsIMPACT, der  zum zweiten Mal in den Räumen der der Berliner PHINEO gAG stattfand.

Regine Lorenz, Leiterin des Allianz Stiftungsforums, Stephan M. Hübner, Bereichsleiter Information und Kommunikation der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main und Jörg Birkelbach, Geschäftsführer von StifterTV diskutierten auf  Einladung der ESV-Akademie. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Mario Schulz, Redakteur der ESV-Fachzeitschrift  Stiftung&Sponsoring.

Wie bringt man Gott zum Lachen?

„Man macht einen Plan“, so die bündige Antwort von Stephan Hübner, der vom Umgang mit Unwägbarkeiten und Überraschungen auf Veranstaltungen zu berichten wusste und dennoch betonte, wie wertvoll eine gründliche Planung ist, da sie jeder Veranstaltung ihr festes Fundament und dem Veranstalter Orientierung und Sicherheit gibt. Ob es sich nun um ritualisierte oder außergewöhnliche Anlässe handelt: Die Voraussetzungen für ein gelungenes Event seien immer Zielgruppenadäquanz und Dramaturgie der Veranstaltung – und nicht zu vergessen die richtigen Personen: „Es steht und fällt mit den beteiligten Leuten“, so Lorenz, die damit vom Techniker bis zum Star-Redner alle Beteiligten einschließt.

„Kill your darlings“ oder „Never change a winning team“?

Gleiches gelte für die verschiedenen Formate. Nicht jedes Format passe zu jeder Veranstaltung. Man dürfe daher nicht der Versuchung erliegen, ein neues Format – wie Fish Bowl oder World Café – auszuprobieren, nur weil es etwas „Neues“ ist. Vielmehr müsse darauf geachtet werden, dass das Ziel und nicht die Methode im Mittelpunkt stehe. Auf Erfahrungswerte zu bauen, sei nie verkehrt – aber dass man sich auch Neues einfallen lassen müsse, um seinen Gästen ein unverwechselbares Erlebnis zu bieten, darüber waren sich alle Teilnehmer einig. Auch bei der Auswahl der Mitwirkenden einer Veranstaltung sei überlegt vorzugehen: So gelte es etwa bei der Auswahl des Moderators die richtige Balance aus Bekanntheit und Professionalität zu finden: „Wenn Sie einen berühmten Moderator haben, der ins Stocken gerät, weil ihm der Titel der Veranstaltung nicht einfällt, dann haben Sie für den Namen zu viel bezahlt“, so Lorenz.

„Weniger ist mehr …“

Auch bei der Ausgestaltung des Events dürfe die eigentliche Zielrichtung nicht aus den Augen verloren gehen. Zwar sei es wichtig, auf die stringente Einhaltung der Corporate Identity der Stiftung zu achten; auch dürfe bei der Wahl des Veranstaltungsortes sowie bei der Auswahl des Caterings nicht am falschen Ende gespart werden. Allerdings sei – gerade im Stiftungsbereich – weniger oftmals mehr. Alle Maßnahmen müssen angesichts des jeweiligen Stiftungszwecks angemessen, so Hübner.

Ein Dauerproblem im Veranstaltungswesen ist die No-Show-Rate – also die Teilnehmer, die trotz Anmeldung nicht zu der Veranstaltung erscheinen und sich auch vorher nicht abmelden. Dies sei vor allem. ein „Berliner Problem“, wo die No-Show-Rate je nach Veranstaltung zwischen 30 und 50 Prozent liegen kann. Wie man sie in den Griff bekommt, war ebenfalls Gegenstand der lebhaften Diskussion: Muss die Ansprache potenzieller Gäste exklusiver und persönlicher ausfallen? Welche erzieherischen Maßnahmen sind erlaubt? Sollten etwa „Wiederholungstäter“ von der Einladung ausgeschlossen werden? Oder reicht es manchmal schon, den Zugang zum Catering zu regulieren, um keine falschen Anreize zu setzen? „Wir erziehen unsere Gäste freundlich und dezent“, so Hübner. Und „mit einem gezielten Nachhaken unterstreicht man die Wichtigkeit einer Person.“

Visuelle Wege

Dass ein Stiftungsevent noch lange nicht endet, wenn der letzte Gast verabschiedet wurde, machte Jörg Birkelbach deutlich. So können Botschaft und Erfolg einer Veranstaltung nicht zuletzt durch Bewegtbilder hervorragend transportiert werden. Auch können Videos einen Mehrwert für Sponsoren bieten – abseits der üblichen Giveaways wie Kugelschreiber oder Schreibblöcke.

5. StiftungsIMPACT: Die wichtigsten Statements

Wer sich für die Statements der Gäste des 5. StiftungsIMPACT interessiert, kann diese hier auf StifterTV ansehen.




Weitere Termine
6. StiftungsIMPACT: am 17. Januar 2018 in Berlin,  Thema: „Perspektiven des Gebens: Stiften – Spenden – Investieren“.
7. StiftungsIMPACT: am 21. Februar 2018, Thema: „Stiftungen: Tragende Säulen der Zivilgesellschaft“.

(ESV/han)

Programmbereich: Management und Wirtschaft

 
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