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Twitter weiterempfehlen  22.10.2015

Die aktuellen Trends für Unternehmensberater

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
In Bewegung: Immer neue Themen prägen den Beratermarkt (Foto: Rawpixel_cb_6/Fotolia.com)
Das Geschäft der Unternehmensberatungen verändert sich fundamental. Drei Gründe sind hierfür ursächlich: Emergenz, Digitalisierung und Professionalisierung, so Professor Thomas Deelmann und Dirk Michael Ockel im Interview mit der ZUb.

„Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los” (Goethe, Der Zauberlehrling). So oder ähnlich könnte es bei einigen Partnermeetings der Unternehmensberatungen klingen, mit Blick auf die eigenen Herausforderungen, denen die Beratungshäuser sich konfrontiert sehen.

Schlagworte, wie Industrie 4.0, Digitalisierung, Big Data – von den Unternehmensberatungen oft als Mantra bei den Kunden vorgetragen, fallen nun auch auf die Branche selbst zurück. Die Beratungshäuser müssen sich und ihre Branche neu erfinden – und sie tun es auch, wie der aktuelle Blick auf den Markt zeigt: Unternehmensberatungen investieren massiv in ihr Geschäft und stellen verstärkt neue Kräfte ein, die – und das ist nur eine der Folgen des Wandels – nicht mehr nur unbedingt eine klassische BWL-Ausbildung haben müssen. Über die aktuellen Herausforderungen und Trends sprach die ZUb-Redaktion mit den neuen Herausgebern des Handbuchs der Unternehmensberatung (HdU) Prof. Dr. Thomas Deelmann und Dirk Michael Ockel.

Drei Herausforderungen! Drei Chancen?

Nach Ansicht von Thomas Deelmann sieht sich die Branche aktuell drei Herausforderungen gegenüber:
  • Zum einem ist es die Emergenz neuer Geschäftsmodelle sowie das Zusammenwachsen von Beratung und anderen professionellen Dienstleistungen für Kundenunternehmen.

  • Zum anderen verändert die Digitalisierung das eigene Geschäft. Unternehmensberatungen muss es gelingen, die Digitalisierung für das eigene Geschäft nutzbar machen, oder anders formuliert: die Digitalisierung in Beratungsleistungen umzuwandeln.

  • Aber auch die Kunden und deren Anforderungen sowie Bedürfnisse haben sich geändert. Ein Stichwort ist hier der „Rollentausch“ von Beratung (Kompetenz) und Linientätigkeit; ein anderes Stichwort ist die Einflussnahme des Kunden auf die Teamzusammensetzung.

Und was bedeutet das für die Zukunft der Beratung? Wird Beratung durch die Digitalisierung und Automatisierung obsolet? Hierzu befragte Deelmann sowohl Berater als auch Kunden und Marktbeobachter. Das Ergebnis: Im Durchschnitt wurde die Automatisierungsthese eher abgelehnt. Aufschlussreicher ist aber in den Augen von Deelmann der genauere Blick auf die drei Gruppen: Während die Berater nicht an eine Automatisierung in den nächsten zwei Dekaden glauben, sind die Marktbeobachter deutlich positiver - und die Kunden liegen mit ihren Antworten dazwischen.

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Was beschäftigt die Unternehmensberatungen?

Nicht nur das Thema Digitalisierung mit all seinen Folgen hält die Branche in Atem. Nach Auffassung von Dirk Michael Ockel ist die Konsolidierung und Konzentration der Branche noch nicht abgeschlossen. Auch das Thema Personalgewinnung bleibt weiterhin virulent, vor allem vor dem Hintergrund der sich immer weiter ausdifferenzierenden Studiengangslandschaft.

Und, wie überall in der Wirtschaft, ist das Thema Work-Life-Balance längst auch kein reines Modewort mehr, sondern primäres Lebensziel. Daneben beschäftigt die Branche aber auch die Frage, wie belastbare Umsetzungserfolge zu erzielen sind und wie diese gegenüber dem Kunden auch zu belegen sind.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Zeitschrift der Unternehmensberatung (ZUb). Die ZUb ist integraler Bestandteil von Consultingbay.de, der ESV-Datenbank für Berater. Die ZUb informiert zehn Mal im Jahr über aktuelle Entwicklungen in der Beratungsbranche. Im aktuellen Heft (8/2015) geht es um Trends und Entwicklungen in der Krisen-und Sanierungsberatung. (ESV/ms)

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Zu den Personen

Prof. Dr. Thomas Deelmann hat Wirtschaft studiert und zum Thema Geschäftsmodellierung promoviert. Er ist Dozent für Corporate Management und Consulting an der BiTS-Hochschule, Iserlohn. Seit diesem Jahr ist er gemeinsam mit Dirk Michael Ockel Herausgeber des Handbuchs der Unternehmensberatung (HdU).

Dirk Michael Ockel ist Partner bei der Deloitte & Touche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Büro Köln. Seine Interessengebiete sind die Rationalisierung technischer Unternehmensbereiche sowie die Strategie- und Organisationsentwicklung. Nach zunächst zehn Jahren Tätigkeit für eine der größten amerikanischen Strategieberatungen war er 15 Jahre lang selbstständiger Unternehmensberater, hat eine Spezialberatung zum Marktführer aufgebaut und 2014 bei Deloitte & Touche eingebracht.


Programmbereich: Management und Wirtschaft

 
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