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Twitter weiterempfehlen  15.03.2017

Fit für die Zukunft: Agiler werden

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
Agilität - das neue Managementkonzept für Stiftungen (Foto: tomhanisch/Fotolia.com)
Agilität scheint das neue „Neu” zu sein. Kaum eine Beschreibung einer Organisation kommt heute ohne dieses Modewort aus. Doch was ist eigentlich Agilität und wie kann man – und auch eine Stiftung – agiler werden?
Agilität bezeichnet grundlegend eine entwicklungsorientierte Grundhaltung. Als Merkmal beschreibt Agilität die Fähigkeit, in dynamischen und interdependenten Entscheidungssituationen schnell und wirksam zu handeln, ohne den Sinn und Zweck der eigenen Organisation aus den Augen zu verlieren.

Ursprünglich kommt das Konzept aus der Softwareentwicklung, wie auch der Blick auf die vier Grundprinzipien deutlich macht, die von den Urvätern des Konzepts, Kent Beck und Mike Beedle, entwickelt wurden:
  • Menschen und Interaktionen über Prozesse und Tools,
  • Funktionierende Software über umfassende Dokumentation,
  • Zusammenarbeit mit dem Kunden über Vertragsauseinandersetzung,
  • Reagieren auf Veränderung über das Verfolgen eines Plans.

Agilität als Management & Leadership Modell

Nicht zuletzt aufgrund der Universalität wurden diese Maximen in der Vergangenheit von den Organisationswissenschaften adaptiert und übertragen. Einen vielversprechenden Ansatz, der wachsenden Komplexität zu begegnen, bietet das Agility Management & Leadership Modell von Luckmann, Müller und Prange. Es ermöglicht, Entscheidungsfähigkeit herzustellen und/oder aufrechtzuerhalten – und zwar im Spannungsfeld zwischen dem Einzelnen und „seiner“ Organisation und in der Abhängigkeit von Wahrnehmung und (Wandlungs-)Fähigkeiten.

Weiterführende Links
Das Magazin Stiftung&Sponsoring finden Sie im Internet unter www.stiftung-sponsoring.de und als eJournal.

Herausforderung Agilität

Auch Stiftungen und deren Mitarbeiter stehen aktuell vor einer Vielzahl von Herausforderungen – die nicht nur nach neuen Lösungen sondern auch nach neuen Wegen verlangen. Vor allem die Niedrigzinsphase führt dazu, dass viele Stiftungen ihr Komfortzone verlassen (müssen) – wollen sie auch weiterhin dem Stiftungszweck verpflichtet – handeln.

Doch nicht nur auf der Einnahmenseite wächst der Druck auf die Nonprofits. Digitalisierung und nicht zuletzt auch der demografische Wandel sind Veränderungskatalysatoren. „Stiftungen brauchen daher mehr Agilität“, so Felix Oldenburg, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, gegenüber der Zeitschrift „Die Stiftung“.

Und Agilität wird „immer wichtiger in einer Zeit, in der mehr Menschen als je zuvor besser ausgebildet, gesünder und mobiler sind als je zuvor, und dann auch noch in Echtzeit und nahezu kostenlos kommunizieren“, so Oldenburg im Interview mit Stiftung&Sponsoring. Die Frage ist daher nicht mehr, was Agilität ist, sondern wie eine Organisation agiler werden kann, um die Zukunftsaufgaben wirkungsvoll anzugehen. Agilität ist daher auch das Thema einer Veranstaltungen der ESV-Akademie (siehe Kasten).

Das Agilitäts-Konzept für Stiftungen: Fit für die Zukunft mit dem neuen Management-Ansatz
Datum: NEUER TERMIN: 27. bis 28. September 2017,

Ort: Impact Hub Berlin und Unicorn.Berlin

Kosten: 495 Euro (396 Euro für Abonnenten von Stiftung&Sponsoring)

Anmeldung: Hier können Sie sich anmelden zum Seminar "Das Agilitäts-Konzept für Stiftungen"

(ESV/ms)

Programmbereich: Management und Wirtschaft

 
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