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Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte
Twitter weiterempfehlen  19.07.2016

„Von admonitio generalis über Bienen bis zu Moorleichen”

ESV-Redaktion Philologie
Das HRG als Printausgabe und digital (Foto: Artur Marciniec/Fotolia.com; Michaela Rofeld/ESV)
Bergfest beim Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte: Kürzlich ist die 24. Lieferung und damit die Hälfte dieses großen Nachschlagewerks erschienen. Es bietet über die Entwicklungsgeschichte des deutschen Rechts und die Erläuterung zahlreicher Rechtsbegriffe hinaus viel Wissenswertes zu historischen Personen und Ereignissen.
Mit der 24. Lieferung wird der gebundene Band III abgeschlossen, er wird im August ausgeliefert. Damit ist die Hälfte des auf 48 Lieferungen mit insgesamt über 5.000 Stichwörtern geplanten Lexikons erschienen.

Die Stichwörter der ersten drei Bände reichen von Aachen bis Nowgorod – zufällig zwei Städte, die aber zugleich die inhaltliche Breite des HRG widerspiegeln: Die deutsche Pfalz Aachen ist verknüpft mit Karl dem Großen und seiner admonitio generalis, mit Hochgerichtsbarkeit und Schöffenstuhl, mit Zünften und Ratsherren. Der russische Handelsplatz Nowgorod dagegen verweist auf Hanse und Fernhandel, Bienen und Urkunden, Handelsgesellschaften und Schreiber. Dazwischen liegt viel Wissenswertes von den Anfängen des deutschen Rechts – etwa Stichwörter wie Ding, Eid, Gerade oder Moorleichen – bis hin in die jüngere Vergangenheit, widergespiegelt in Stichwörtern wie Frauenbewegung, Immissionsrecht, Kartell oder Nationalsozialismus.

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Für die fachliche Qualität des Werkes garantiert die komplexe interdisziplinäre Zusammenarbeit von Rechtshistorikern mit Philologen, Historikern und Theologen, die von den engagierten Herausgebern Albrecht Cordes, Hans-Peter Haferkamp, Heiner Lück, Dieter Werkmüller und der philologischen Beraterin Christa Bertelsmeier-Kierst zur Mitarbeit gewonnen werden konnten. Nahezu 600 renommierte Autoren aus 22 Ländern haben bisher an der 2. Auflage dieses großen Nachschlagewerks mitgewirkt.

In den Redaktionen in Halle, Frankfurt a.M. und Köln bearbeiteten die Redakteure Falk Hess, Raik Müller, Anne-Marie Heil, Andreas Karg, Anika Auer, Verena Peters und Miriam Wolter die Stichwörter der bisherigen Bände. Unzählige studentische Hilfskräfte überprüften Daten, recherchierten Literatur usw. und trugen damit ebenfalls dazu bei, den hohen wissenschaftlichen Standard des HRG zu wahren.

Zuverlässige und solide Quellen sind für Wissenschaftler unerlässlich. Nicht nur deshalb zählt das HRG zu den Standardwerken fast aller historisch arbeitenden Institute, Bibliotheken und Archive. Schnell auffindbare Hauptstichwörter, wortgeschichtliche Erläuterungen, intelligente Verweise und weiterführende Literaturhinweise erleichtern die Benutzung des Werkes, das seit Mai 2010 auch in digitaler Fassung erhältlich ist.

Die digitale Fassung wird analog zum gedruckten Werk fortlaufend ergänzt. Über ein Schlagwortverzeichnis wird die schnelle Zusammenstellung von Beiträgen zu ausgewählten Themenkomplexen ermöglicht. Durch die Digitalisierung hat eine neue Nutzergruppe Zugang zum HRG gefunden: die Studierenden.

Neue Vertriebsformen für digitale Produkte wie z. B. Campuslizenzen ermöglichen Mitarbeitern und Studierenden einer wissenschaftlichen Einrichtung gleichzeitig den Zugriff auf ein Werk, das sonst aufgrund der Anschaffungskosten nur in einem Exemplar in der Bibliothek stand. Das macht es möglich, solche Publikationen noch intensiver in der Lehre zu nutzen. Das HRG als eines der bedeutendsten rechtshistorischen Nachschlagewerke wird inzwischen an vielen Universitäten fachübergreifend eingesetzt.

Aber auch interessierte Laien profitieren gerade von der digitalen Fassung, die wissenschaftliche Sachverhalte über ein Verweissystem verständlich erschließt und über den Einzeldokumenteverkauf den günstigen Erwerb kleinerer Einheiten des Gesamtwerks ermöglicht.

Wenn Sie wissen wollen, in welchen Formen auch Sie oder Ihre Einrichtung das Handwörterbuch zur deutschen Rechtgeschichte (HRG) beziehen können, finden Sie hier weitere Informationen.

Zum Buch
Das Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, erstmals 1964 erschienen, ist ein Standardwerk. Die 24. Lieferung des HRG ist gerade erschienen und kann hier bestellt werden.

Programmbereich: Rechtsgeschichte

 
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