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Die Gattungen der nicht-fiktionalen Kunstprosa im NS-Exil – Verkannte Formen literarischer Identitätsbestätigung
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Produktdetails

570 Seiten, 14,4 x 21 cm, fester Einband

ISBN

978-3-503-17446-1

Erscheinungstermin

19. Juli 2017

Reihe / Gesamtwerk

Philologische Studien und Quellen (PhSt), Band 260
Sofort lieferbar

Zahlungsweise

Rechnung, Kreditkarte (VISA, MasterCard, American Express), SEPA-Lastschrift

Die Gattungen der nicht-fiktionalen Kunstprosa im NS-Exil

Verkannte Formen literarischer Identitätsbestätigung


Von Prof. Dr. Klaus Weissenberger
eBook: EUR (D) 98,92
inkl. USt.
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Dieses Werk nimmt die Kunstprosa, zu der so vielfältige Ausdrucksformen wie Tagebucheinträge, Briefe, Reiseberichte oder Biographien gehören, in den Fokus und etabliert diese erstmalig als eine autonome vierte literarische Gattung neben der Trias von Lyrik, Epik und Dramatik. Anhand einer Vielzahl von Analysen zu bedeutenden Schriftstellern wie etwa Thomas Mann, Paul Celan, Stefan Zweig oder Else Lasker-Schüler wird außerdem ein wichtiger Beitrag zur Exilforschung geleistet und belegt, dass die Kunstprosa – im Gegensatz zu den fiktionalen Exildarstellungen – die unmittelbarste und wahrheitsgetreueste schriftstellerische Auseinandersetzung mit tödlicher Bedrohung, Flucht, Xenophobie und Vereinsamung repräsentiert.
Aufgrund ihres Wahrheitsethos sperrt sie sich gegen ideologische Vereinnahmungen jeglicher Art. Stattdessen fungieren ihre Gattungsarten willentlich oder unwillentlich als Dialoge mit all den anderen Leidensgenossen, die sowohl einer gegenseitigen Bestätigung dienen als auch in Wortgefechte ausarten können. Gerade weil sie im Grunde genommen den schriftstellerischen „Schützengraben“ der Identitätsbestätigung repräsentieren, sind sie auch heute noch von einer geradezu brisanten Aktualität.
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