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Die neuen Mitglieder des AfaMed (T. Reiter / BMAS)
Arbeitsmedizin

Ausschuss für Arbeitsmedizin neu gegründet

BMAS/Redaktion
12.02.2015

Am 10. Februar 2015 hat sich beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfaMed) neu konstituiert. Zukünftig stehen auch neue arbeitsmedizinische Fragestellungen wie die Digitalisierung der Arbeitswelt auf dessen Agenda.

Mit der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge wurde der Grundstein für den Ausschuss gelegt. Ziel der Verordnung ist es, durch Maßnahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufskrankheiten frühzeitig zu erkennen und zu verhüten. Der Ausschuss für Arbeitsmedizin (AfAMed) besteht aus zwölf fachkundigen Vertretern der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, der Länderbehörden, der gesetzlichen Unfallversicherung und weiteren fachkundigen Personen, insbesondere der Wissenschaft sowie zwölf stellvertretenden Mitgliedern.

Digitalisierung der Arbeitswelt als arbeitsmedizinisches Thema

In der zweiten Berufungsperiode werden neben klassischen arbeitsbedingten Gesundheitsrisiken auch neue arbeitsmedizinische Fragestellungen zum Beispiel zur Digitalisierung der Arbeitswelt auf der Agenda des AfAMed stehen. In seiner Begrüßungsrede betonte Ministerialdirektor Hans Peter Viethen, Leiter der Abteilung Arbeitsrecht und Arbeitsschutz, die Bedeutung des AfAMed für den Gesundheitsschutz der Beschäftigten und die Arbeitsschutzpolitik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Der AfAMed wird von Prof. Dr. Stephan Letzel geleitet, seine Stellvertreter sind Dr. Martin Kern und Dr. Gabriela Förster.

Nähere Informationen zum AfAMed finden Sie auf der Seite der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Mehr Literatur zum Thema Arbeitsmedizin

Weitergehende Informationen zu arbeitsmedizinischen Fragestellungen finden Sie hier.