Bundesregierung veröffentlicht Klimaschutzbericht 2019
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Betrachtung der Emissionsentwicklung nach Quellsektoren
Sektoren mit Emissionsrückgang: - Energiewirtschaft: Der Sektor Energiewirtschaft ist mit einem Rückgang um fast 51 Mio. t CO2-Äquivalente (-16,7 Prozent) gegenüber 2018 für den überwiegenden Teil der Treibhausgasminderung im Jahr 2019 verantwortlich. Da die Emissionshandelspreise gestiegen sind, wurde deutlich weniger Kohle für die Stromerzeugung verbrannt. Mit der Verknappung der Verschmutzungsrechte verdoppelten sich die Preise im vergangenen Jahr für jede Tonne CO2. Im Durchschnitt kostete die Tonne CO2 fast 25 Euro. 2019 kamen nahezu 43 Prozent des Strommixes aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Diese haben ebenfalls zur Minderung der CO2-Emissionen beigetragen.
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Industrie: Die Emissionen des Sektors Industrie sanken etwa um 7,3 Mio. t. CO2-Äquivalente (-3,7 Prozent).
- Landwirtschaft: Ein fallender Trend ist ebenfalls in der Landwirtschaft zu beobachten, dort wurden 1,6 Mio. t CO2-Äquivalente (-2,3 Prozent) weniger emittiert als im Vorjahr.
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Abfallwirtschaft: Im Sektor Abfallwirtschaft sanken die Emissionen wiederum um 0,5 Mio. t CO2-Äquivalente (-4,7 Prozent).
Sektoren mit Emissionssteigerung:
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Verkehr: Im Sektor Verkehr stiegen die Emissionen leicht um 1,2 Mio. t CO2-Äquivalente (+0,7 Prozent). Zwar kamen neue, sparsamere Fahrzeuge auf den Markt. Zugleich sind aber auch immer mehr und schwerere Fahrzeuge auf den Straßen (ein Plus von 1,6 Prozent). In der Summe wurden mehr Benzin und Diesel verbraucht.
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Gebäude: Die Emissionen des Sektors Gebäude stiegen witterungsbedingt um über 5 Mio. t CO2-Äquivalente (+4,4 Prozent).
Umsetzungsstand des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020
Quelle: Klimaschutzbericht 2019 der Bundesregierung vom 19.8.2020
Grundzüge des KlimaschutzrechtsDie wichtigsten Einzelfragen zum brisanten und zukunftsrelevanten Klimaschutzrecht erfasst diese Einführung. In einem umfassenden Bild, das alle rechtlichen Ebenen berücksichtigt und zueinander gut verständlich in Bezug setzt. Das sind die jeweiligen Schwerpunkte:
Europäische Ebene
Nationale Ebene
Wegen ihres konkreten Einflusses auf den Klimaschutz und ihren nachhaltigen Auswirkungen auf Gesellschaft und Recht finden zwei weitere Topthemen mit globaler Tragweite besondere Beachtung: die Digitalisierung und die Corona-Krise. |
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(ESV/cw)
Programmbereich: Umweltrecht und Umweltschutz