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Finalisten für den Nachhaltigkeitspreis stehen fest. (Foto: Frank Fendler, Düsseldorf)
Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2015

Nachhaltigkeit hat einen Preis

Dr. Hans-Jürgen Hillmer, BuS-Netzwerk Betriebswirtschaft und Steuern
16.09.2015
Bereits zum achten Mal wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis vergeben. In diesem Jahr konnten 15 Unternehmen und neun Städte die Jury überzeugen.
Die Finalisten im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2015 stehen fest: Die Expertenjury hat 15 Unternehmen und neun Städte für die renommierte Auszeichnung nominiert. Verliehen wird der Preis am 27. November 2015 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstags in Düsseldorf.

„Sustainability made in Germany“

Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung fördern – das ist das Ziel des deutschen Nachhaltigkeitspreises. Mit fünf Wettbewerben, über 800 Bewerbern und 2.000 Gästen zu den Abschlussveranstaltungen ist die Auszeichnung die größte ihrer Art in Europa. Vergeben wird die Auszeichnung von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, kommunalen Spitzenverbänden, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Forschungseinrichtungen.

Mit der Prämierung vorbildlicher Akteure und Projekte wollen die Initiatoren nach Angaben des Juryvorsitzenden Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft unterstützen. Der Preis zeige zudem exemplarisch, wie „Sustainability made in Germany“ erfolgreich den Herausforderungen der Nachhaltigkeit begegnen und gleichzeitig Wettbewerbschancen eröffnen kann.

Die nachhaltigsten Unternehmen

Als „nachhaltigste Großunternehmen“ wurden der Chemiekonzern BASF, der Armaturenhersteller Grohe, das Rohstoffunternehmen Remondis und der Heiztechnik-Vorreiter Vaillant nominiert. Die Finalisten mittlerer Unternehmensgröße sind der Bionahrungsmittel-Vorreiter Lebensbaum Ulrich Walter, eines der größten virtuellen Kraftwerke Deutschlands, die Next Kraftwerke, und Rinn Beton- und Naturstein.

Unter den Kleinunternehmen setzten sich der Bio-Getreidepionier Bohlsener Mühle, der Druckluft-Spezialist Mader und der Recycling- und Recommerce-Experte ReBeam durch. „Deutschlands nachhaltigste Marken“ sind die Andechser Molkerei, die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) und der Outdoor-Spezialist Vaude. Der Sonderpreis „Ressourceneffizienz“ geht an BASF, den Technologiekonzern Robert Bosch oder den Oberflächenveredler Voigt & Schweitzer.

Die nachhaltigsten Kommunen

Nominiert als „Deutschlands nachhaltigste Großstädte“ sind Karlsruhe, Nürnberg und Recklinghausen. Finalisten unter den Städten mittlerer Größe sind das sächsische Delitzsch, Esslingen am Neckar und Kempten im Allgäu. Unter den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich die niedersächsische Samtgemeinde Barnstorf, die Gemeinde Dornstadt im baden-württembergischen Alb-Donau-Kreis und die Nordseeinsel Juist durch.

Hintergründe zu den Nominierten sind zu finden unter www.nachhaltigkeitspreis.de.

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