Gefahren des toten Winkels
„Je größer das Fahrzeug, desto größer auch der tote Winkel. Trotz moderner Technik wie Spiegeln und Kamera-Monitor-Systemen stellt der Bereich seitlich neben, vor und hinter Fahrzeugen eine potenziell tödliche Gefahr dar“, sagt Sabine Bünger, Leiterin des DGUV-Sachgebiets Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen. „Natürlich wäre es wünschenswert, wenn die Fahrzeugtechnik sowie die Gestaltung von Straßen und Kreuzungen so ausgelegt wären, dass Menschen gar nicht erst in den toten Winkel geraten. Solange das nicht der Fall ist, kommt es entscheidend darauf an, dass alle Verkehrsteilnehmenden die eingeschränkten Sichtverhältnisse kennen und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Insbesondere Kinder sind sich der Risiken oft nicht bewusst.“
Umso wichtiger sei es, dass Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder für die Gefahren sensibilisieren. Diese Maßnahmen helfen:
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind über den toten Winkel und erklären Sie die Gefahr.
- Zeigen Sie Ihrem Kind die Situation auch in der Realität, indem Sie den Verkehr gemeinsam an einer Kreuzung beobachten.
- Weisen Sie das Kind darauf hin, an Kreuzungen immer genügend Abstand zu abbiegenden Fahrzeugen zu halten und nicht im Gefahrenbereich in der Nähe des Bordsteins zu stehen.
- Seien Sie selbst ein gutes Vorbild – meiden Sie den Aufenthalt im toten Winkel, ob zu Fuß oder mit dem Rad.
- Üben Sie den Schulweg mehrmals, bevor ihn Ihr Kind erstmals allein zurücklegt.
Quelle: Pressemitteilung DGUV
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