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Unternehmenskultur beeinflusst Wachstum (Telus International, Frost & Sullivan 2014)
Aktuelle Studie

Gute Unternehmenskultur, bessere Performance?

17.09.2014
Trägt eine starke Unternehmenskultur tatsächlich zu positiven Geschäftsergebnissen bei? Eine aktuelle Studie beleuchtet den Zusammenhang zwischen corporate culture und Ertrag.
Bislang haben nur wenige konkrete Anhaltspunkte belegen können, dass große Investitionen in die Unternehmenskultur zu signifikanten Gewinnsteigerungen führen. Ein White Paper, erstellt von den Beratungsunternehmen Telus International Europe sowie Frost & Sullivan, soll den Zusammenhang zwischen der Entwicklung einer effektiven Unternehmenskultur und einer Ergebnissteigerung bewerten (mehr zum Download erhalten Sie hier). Telus gilt als einer der führenden europäischen Anbieter von mehrsprachigen Costumer Interaction Services und Business Process Outsourcing-Lösungen. 

Starke Unternehmenskultur lohnt sich

Die Studie „The Culture Value Chain: Business Impact Defined“ belegt, dass es eine verbesserte Wertschöpfungskette im Kontext der Unternehmenskultur gibt. Eine positive Unternehmenskultur erhöht das Mitarbeiterengagement und senkt die Fluktuation der Angestellten. Dies hat wiederum positive Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit und auf das Umsatzwachstum.

Zahlen belegen dies: Die meisten Unternehmen wenden bereits Prozesse und Maßnahmen zur Messung des Mitarbeiterengagements, der Mitarbeiterfluktuation, der Kundenzufriedenheit – etwa durch Net Promoter Score oder Umfragen zur Kundenzufriedenheit – und des Umsatzwachstums an. Um zu verstehen, wie Verbesserungen der Unternehmenskultur zu Umsatzwachstum und Gewinnsteigerung führen kann, muss die Verbindung zwischen diesen einzelnen Faktoren aufgeschlüsselt werden.

Unternehmenskultur durch richtige Maßnahmen stärken

Die jeweiligen Maßnahmen, die ein Unternehmen benötigt, um eine solche Unternehmenskultur zu etablieren, können stark variieren. Umso wichtiger ist es, Richtlinien und Prozesse auszuwählen, die die Mitarbeiter inspirieren und begeistern. Als wichtige Bereiche gelten hierbei die Leistungen an Arbeitnehmer, die interne Kommunikation sowie die soziale Verantwortung. Ein entsprechend durchgeführtes Praxis-Projekt hatte folgende konkrete Auswirkungen: Die Mitarbeiterfluktuation sank um 7,1 Prozent in nur zwölf Monaten, während der Net Promoter Score um 26 Prozent erhöht wurde (von 44,28 Prozent auf 70,26 Prozent). Das Ergebnis war ein Anstieg des Umsatzes um zwölf Prozent.

Es handele sich dabei nicht nur um einen Einzelfall, so die Initiatoren der Studie. Sie beziehen sich auch auf die GallupStudie 2013 „State of the American Workplace“: Hiernach besitzen die Top-25-Prozent-Organisationen mit hohem Mitarbeiterengagement eine deutlich höhere Produktivität und Rentabilität, bessere Kundenbewertungen, geringere Fluktuation und Fehlzeiten sowie weniger Arbeitsunfälle als die Unternehmen der unteren 25 Prozent (Stand: 2013).

Dr. Hans-Jürgen Hillmer, BuS-Netzwerk Betriebswirtschaft und Steuern

eingestellt von ESV-Redaktion COMPLIANCEdigital | um 12:00 Uhr am 17.09.2014