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Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm ist emeritierter Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien und sprachenpolitisch in zahlreichen Verbänden aktiv. (Foto: Wilke, Wien)
Im Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm

Krumm: „Mein Buch ist ein Blick hinter die Kulissen der Sprachenpolitik“

ESV-Redaktion Philologie
05.03.2021
Wer entscheidet, welche Sprachen wann benutzt und gelernt werden dürfen oder müssen? Weshalb fördern Deutschland und Österreich das Deutschlernen in anderen Ländern und welche Deutschkompetenzen werden von Zuwanderern verlangt?
Diese und viele weitere Fragen zum Thema Sprachenpolitik in Bezug auf die deutsche Sprache als Zweit- und Fremdsprache beantwortet uns Hans-Jürgen Krumm, Autor des Bandes „Sprachenpolitik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“, im Interview.

Lieber Herr Krumm, Sie haben über viele Jahrzehnte in deutschen bzw. österreichischen und internationalen Fachverbänden zu Deutsch als Fremd- und Zweitsprache mitgearbeitet und hatten daher reichlich Gelegenheit, sprachenpolitische Entwicklungen mitzuverfolgen und auch mitzugestalten. Was ist das zentrale Thema Ihres neuen Buches zur „Sprachenpolitik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“?

Hans-Jürgen Krumm: Sprachen dienen nicht nur der Verständigung, oft sind sie auch Mittel der Machtausübung. Wo Menschen mit verschiedenen Sprachen zusammenleben und wo Sprachen als Fremd- oder Zweitsprachen gelehrt und gelernt werden, besteht immer die  Möglichkeit des Konflikts und der politischen Instrumentalisierung.

Mitgestalten von Sprachenpolitik

Das gilt auch für das Lehren und Lernen von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache: Die Aufgabe unseres Fachgebietes sehe ich darin, Möglichkeiten des Ausgleichs zu schaffen zwischen den Interessen der Lernenden, die Deutsch zur Verwirklichung ihrer persönlichen und beruflichen Ziele lernen wollen, der Regierungen, die damit wirtschaftliche oder auch ausländerrechtliche Interessen verfolgen, und all den weiteren Beteiligten. Mein Kollege Herbert Christ hat deshalb einen „Imperativ der Einmischung“ formuliert, der für mich einen roten Faden des Buches darstellt: Wir sollten in Unterricht und Forschung sprachenpolitische Vorgaben und Rahmenbedingungen nicht einfach hinnehmen, sondern die Sprachenpolitik mitgestalten. Dabei gehören Möglichkeiten der Verständigung, die Entwicklung von aufgeklärter Auseinandersetzung und Toleranz ins Zentrum. Deshalb verstehe ich mein Buch als einen „Blick hinter die Kulissen“ der Sprachenpolitik, einen Blick, der die sprachenpolitische Aufmerksamkeit im Fach schärft, der populistisch-nationalistische Vereinnahmungen des Deutschlernens ebenso wie die Instrumentalisierung von Sprachkenntnissen zur Ausgrenzung von Menschen abwehrt und fachlich begründete Möglichkeiten der Weiterentwicklung der Sprachenpolitik für Deutsch zeigt.

„Sprachenpolitik“, darauf weisen Sie in Ihrem Buch immer wieder hin, ist Bestandteil menschlichen Zusammenlebens. Auch in den Menschenrechtserklärungen wird stets das Thema Sprache aufgegriffen. So enthält die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 ausdrücklich ein Verbot der sprachlichen Diskriminierung: „Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.“ Was bedeutet das für den Unterricht von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache?

Hans-Jürgen Krumm: Ohne Sprachenrechte, also zum Beispiel das Recht auf die eigene Sprache, aber auch das Recht auf Mehrsprachigkeit, gäbe es keinen nennenswerten Deutsch als Fremdsprache-Unterricht. Nachdem viele Menschen Englisch als erste Fremdsprache lernen, ist der Deutschunterricht darauf angewiesen, dass Menschen, auch Kinder, das Recht haben, mehr als eine Sprache zu lernen und zu gebrauchen. Das schließt ein, dass die deutsche Sprache nicht gegen andere Sprachen ausgespielt wird.

Wünschenswert: Gleiche Sprachenrechten für alle

Besonders deutlich ist das im Zusammenhang mit dem Deutschunterricht für Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete: Natürlich müssen sie Deutsch lernen, aber ihre Familiensprachen dürfen ihnen deswegen nicht genommen werden. Verbote etwa des Gebrauchs der Familiensprache in der Schulpause, oder auch Zwang, etwa die Koppelung vom Recht auf eine Sozialwohnung oder auf ein Familienleben an Deutschkenntnisse, sind nach meiner Auffassung mit sprachlichen Menschenrechten nicht vereinbar. Hier sind wir weit entfernt von „gleichen Sprachenrechten für alle“: Von EU-Bürgerinnen und -Bürgern werden keine Deutschkenntnisse erwartet; die Sprachen von anerkannten nationalen Minderheiten werden durch spezielle Regelungen geschützt – nur die ‚neuen Minderheiten’, Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete, gehen sprachenrechtlich leer aus. In unserem Bemühen, das Deutschlernen zu fördern, im Inland ebenso wie in aller Welt, werden wir um so glaubwürdiger, je stärker wir uns für die Rechte aller Menschen auf den ungehinderten Gebrauch ihrer Familiensprachen, aber auch auf das Erlernen anderer Sprachen einsetzen.

Zentrale Fragestellungen von Sprachenpolitik sind zum Beispiel, wer entscheidet, welche Sprachen wann benutzt und gelernt werden dürfen oder müssen und wie sich ein Bildungswesen gestalten lässt, das der Sprachenvielfalt der Welt gerecht wird und auf diese vorbereitet. Wie würden Sie diese Fragen, in aller notwendigerweise hier verkürzten Form, beantworten?

Hans-Jürgen Krumm: Der Deutschunterricht kann seinen Beitrag dazu leisten, Menschen auf das Leben in einer mehrsprachigen Welt vorzubereiten, indem er von vornherein Deutsch „im Konzert dieser Sprachen“ zum Lerngegenstand macht. Die deutsche Sprache lebt ja nicht abgeschottet von anderen Sprachen. Die Sprachdidaktik hat inzwischen viele Möglichkeit entwickelt, Deutsch nicht gegen andere Sprachen, sondern in wechselseitiger Unterstützung mit schon vorhandenen Sprachkenntnissen der Lernenden und parallel gelernten Sprachen zu unterrichten – Stichwörter sind etwa „Gesamtsprachencurricula“, „Mehrsprachencurricula“ und sprachenübergreifende Fähigkeiten, die man beim Erlernen einer Sprache entwickelt und beim Erlernen einer zweiten mitnutzen kann. Das setzt allerdings voraus, dass es ein diversifiziertes Sprachenangebot mit kleineren Lerngruppen gibt, dass ausreichend Unterrichtszeit zur Verfügung steht, eine Stunde pro Woche ist in jedem Fall zu wenig, und dass Lehrende schon in ihrer Ausbildung zu einem fächerübergreifenden Unterricht und zur Zusammenarbeit über Sprachgrenzen hinaus befähigt werden.

Vielfach wird ja beklagt, dass das Englische gegenüber dem Deutschen eine bevorzugte Stellung bei den weltweit gesprochenen Sprachen einnimmt. Hat das Deutsche überhaupt noch eine Chance als Lernsprache - und warum sollte man Deutsch überhaupt lernen? Auch dies ist ja ein Aspekt von Sprachenpolitik.  Sollten sich Ihrer Meinung nach Regierungen dabei einmischen und Einfluss nehmen? Was beeinflusst eigentlich den Stellenwert von Deutsch auf dem Sprachenmarkt?

Hans-Jürgen Krumm: Englisch ist nicht per se eine „Killersprache“ – das wird sie nur durch eine falsche Sprachenpolitik. Wenn alle Menschen schon in der Schule zusätzlich zur Landessprache mindestens zwei weitere Sprachen lernen, muss es keine falschen Alternativen, weder die von Englisch und Deutsch, noch, bei Kindern mit Migrationshintergrund, die von Familiensprache und Deutsch als Zweitsprache geben. In einigen Ländern ist eine solche mehrsprachige Erziehung schon die Regel und die EU fordert sie mit der Formel „Muttersprache plus mindestens zwei weitere Sprachen“ zumindest.

Sprachliches Selbstbewusstsein

Es ist ein Irrtum zu glauben, die Welt sei auf dem Weg zur Einheitssprache Englisch. Natürlich ist heute Englisch nützlich als Verständigungssprache – aber das endet oft schon wenige Kilometer hinter dem Flughafen oder internationalen Hotel. Wer verkaufen will, muss die Sprache der Kundinnen und Kunden beherrschen. Auch wächst in vielen Ländern das sprachliche Selbstbewusstsein. Wer also andere Menschen und Kulturen kennenlernen will, sollte deren Sprache lernen. So ist Deutsch nicht nur nach Englisch eine starke Wirtschafts-, Wissenschafts- und Berufssprache, sondern auch eine wichtige Europasprache, eng verbunden mit der Geschichte und Gegenwart Europas.

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Deshalb ist es richtig und wichtig, dass die Regierungen Deutschlands und Österreichs das Deutschlernen fördern, durch Stipendien und einen guten Zugang zu Arbeits- und Studienmöglichkeiten, durch die Unterstützung von Schulen mit Deutschunterricht, wie das z.B. das Schul-Partnerschaftsprogramm PASCH macht. Gute ausgebildete Lehrkräfte, guter Deutschunterricht, aber auch eine studienbegleitende Sprachförderung für internationale Studierende, das trägt auch dazu bei, den Stellenwert von Deutsch auf dem internationalen Sprachenmarkt zu erhöhen.

Sie sprechen in dem Buch auch immer wieder die Rolle von Deutsch-Prüfungen und Tests an. Damit in Zusammenhang stehen natürlich auch Fragen nach der  Unterrichtsqualität, nach gutem Lehrmaterial und nach der Gestaltung des Unterrichts. Kann der Deutschunterricht, können die Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer dazu beitragen, dass Menschen gerne und gut Deutsch lernen?

Hans-Jürgen Krumm: Ein guter Deutschunterricht trägt ganz gewiss dazu bei, dass gerne und erfolgreich Deutsch gelernt wird. Viele Umfragen belegen, welche große Rolle die Lehrpersonen und die Unterrichtsqualität für das Deutschlernen spielen. Deshalb ist es richtig, dass die deutsche Sprachenpolitik in Schulausstattung und die Fortbildung der Lehrenden investiert.

Auch Prüfungen spielen eine wichtige Rolle: International anerkannt sind sie für die Lernenden selbst eine wichtige Selbstbestätigung dessen, was sie geschafft haben, und ein Nachweis auch für den Arbeitsmarkt. Prüfungen können also zum Lernen motivieren und das Lernen belohnen.

Deutschprüfungen als Ausgrenzungsinstrument?

Allerdings gibt es bei den Prüfungen auch einen problematischen Aspekt: Die Ausländerpolitik setzt inzwischen Deutschprüfungen zunehmend als ein Ausgrenzungsinstrument ein und verknüpft sie mit schweren Sanktionen: Wer die Prüfung nicht schafft, wird am Familiennachzug gehindert, muss Strafe zahlen oder verliert die Aufenthaltsberechtigung. Wenn so viel von einer Prüfung abhängt, wird sie kontraproduktiv für das Deutschlernen. Und der Unterricht verengt sich auf das „teaching to the test“ – es wird nur noch gelernt, was man für das Bestehen der Prüfung braucht, nicht das, was in der jeweiligen Lebenssituation wichtig wäre. Hier müssen wir, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache, uns sprachenpolitisch einmischen, um eine menschenrechtlich angemessene und sprachdidaktisch hilfreiche Sprachenpolitik und Unterrichtspraxis mitzugestalten – sicherstellen, dass Prüfungen nicht dazu missbraucht werden, Migranten aus der Gesellschaft auszuschließen, wie wir das beim Europarat formuliert haben.

Zu guter Letzt eine persönliche Frage: Sie waren in den 1980er Jahren einer der ersten Professoren für Sprachlehrforschung und Deutsch als Zweitsprache in Deutschland und damit Mitbegründer des Fachs im deutschsprachigen Raum. Von 1993 bis 2010 waren Sie als Universitätsprofessor und Lehrstuhlleiter für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien und damit der erste Hochschullehrer für dieses Gebiet in Österreich. Daneben hatten Sie unzählige Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte im Ausland und Sie sind in zahlreichen Fachverbänden Mitglied. Ist dieses Buch zur Sprachenpolitik also auch eine Bilanz Ihres wissenschaftlichen Forschens und Lehrens?

Hans-Jürgen Krumm: Natürlich. Ich habe die Fachentwicklung über einen langen Zeitraum mitverfolgt und versucht, sie mitzugestalten. Ich habe sehr persönlich erlebt, wie verbunden viele Menschen in aller Welt mit der deutschen Sprache und dem Deutschunterricht sind. Deutschlehrende in anderen Ländern und Kontinenten investieren oft viel Kraft in die Förderung des Deutschunterrichts – nach zwei Weltkriegen und nach dem Nationalsozialismus ist das bis heute nicht selbstverständlich, sondern bietet uns, den Deutschsprachigen, eine große Chance, uns als Teil einer zusammenwachsenden Weltgesellschaft zu sehen. Für mich ist daraus die Verpflichtung für meine eigene Berufstätigkeit erwachsen, an einer Sprachenpolitik für Deutsch mitzuwirken, die dieses Engagement wertschätzt und unterstützt, zum Beispiel durch Fortbildungs- und Austauschangebote, durch die Förderung von Deutschlehrerinnen-und Deutschlehrerverbänden, die ja aus eigener Initiative und ehrenamtlich helfen, den Deutschunterricht weiterzuentwickeln. 

„Imperativ der Einmischung“

Aber das gilt auch für die Sprachenpolitik nach innen: Das heißt, für Migrantinnen, Migranten und Geflüchtete müssen die gleichen Sprachen- und Menschenrechte gelten wie für die Inländer und für die nationalen Minderheiten. Anforderungen an Deutschkenntnisse dürfen nicht als Barrieren konstruiert werden, es bedarf vielmehr der Hilfen und Anreize und einer sorgfältig auf die Bedürfnisse abgestimmten Deutschförderung, damit Integration gelingt.

Hier sehe ich auch persönlich eine Verpflichtung der Verantwortlichen in unserem Fach, sich aktiv sprachenpolitisch einzumischen. Ich hoffe sehr, dass ich diesen „Imperativ der Einmischung“ auch mit meinem Buch weitergeben kann.

Vielen Dank für das Interview!

Für alle, die neugierig geworden sind: Das neue Buch zur „Sprachenpolitik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ können Sie hier bestellen.

Zum Autor
Hans-Jürgen Krumm, 1975–1993 Professor für Sprachlehrforschung und Deutsch als Zweitsprache an der Universität Hamburg; 1993–2010 Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Wien, sprachenpolitisch aktiv u.a. als Vorsitzender des Beirats Sprache des Goethe-Instituts 1992–2005, als Experte im Europaratsprojekt Linguistic Integration of Adult Migrants (seit 2006) und als Mitglied des österreichischen Netzwerks Sprachenrechte. Ehrenmitglied des Internationalen Verbandes der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer.


Sprachenpolitik Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Eine Einführung
Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Krumm

Unsere Welt ist mehrsprachig. Wer entscheidet, welche Sprachen wann benutzt und gelernt werden dürfen oder müssen? Weshalb fördern Deutschland und Österreich das Deutschlernen in anderen Ländern und welche Deutschkompetenzen werden von Zugewanderten verlangt?
Die vorliegende Einführung in die Sprachenpolitik setzt sich mit diesen Fragen in Bezug auf die deutsche Sprache als Zweit- und Fremdsprache systematisch auseinander. Dabei werden die sprachenpolitischen Kontroversen ebenso wie die institutionellen Zuständigkeiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit zahlreichen Beispielen und Belegen anschaulich dargestellt.
Das Werk führt in verständlicher Form in alle Aspekte der Sprachenpolitik ein. Komplexe Themen wie z.B. Menschen- und Sprachenrechte, das Verhältnis von Sprachen und Macht und der Umgang mit Mehrsprachigkeit werden unter Berücksichtigung sprachenpolitischer Entwicklungslinien des Faches Deutsch als Fremd- und Zweitsprache umfassend dargestellt.
Das Werk versteht sich als ein grundlegendes Studienbuch für das Studium des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache und für die Aus- und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern. Da die einzelnen Kapitel in sich abgeschlossen sind, eignet es sich auch als Handbuch zum Nachschlagen aktueller sprachenpolitischer Debatten für alle im Feld Deutsch als Fremd- und Zweitsprache Tätigen.

 
(ESV/Ln)

Programmbereich: Deutsch als Fremdsprache