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IFA-Arbeitsmappe (Grafik: ESV)
IFA-Arbeitsmappe

MALDI-TOF-Massenspektrometrie zur Identifizierung von Bakterien in Arbeitsplatzproben

ESV-Redaktion Betriebssicherheit/IFA
20.04.2026
Ein neuer Beitrag (Kennzahl 9460/1) beschreibt ein Messverfahren, das Bakterien aus Arbeitsplatzproben qualitativ identifizieren kann.
Nach Kultivierung und quantitativer Auszählung werden die Mikroorganismen mittels MALDI-TOF-Massenspektrometrie bestimmt. Die Identifizierung erfolgt auf Gattungs- und Artebene. Es stehen zwei Analysewege zur Verfügung: das MALDI-Preliminary Screening (MALDI-PS) zur schnellen Übersicht über das Bakterienspektrum und das MALDI-Extended Procedure (MALDI-ExtPro) zur Identifizierung aus „Reinkulturen“. Die Verfahren eignen sich sowohl zur Risikobetrachtung im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung als auch für Ermittlungen bei Verdacht auf arbeitsbedingte Erkrankungen.

Ein weiterer neuer Beitrag beschreibt die Messung von Acrylsäureestern (Acrylsäuremethylester, Acrylsäureethylester, Acrylsäurebutylester) in der Luft am Arbeitsplatz (Kennzahl 6043). Die qualitative und die quantitative Bestimmung erfolgen gaschromatographisch mittels Flammenionisationsdetektor (FID) auf einer polaren und einer unpolaren Trennsäule.

Weiterhin wurde die Messmethode zu löslichen (nicht reizenden) Aluminiumverbindungen mittels Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) auf den neuesten Stand gebracht (Kennzahl 6061). Ebenfalls aktualisiert liegt nun das Verfahren zur Konzentrationsbestimmung von Cyanwasserstoff und Cyaniden vor (Kennzahl 6725). Es basiert auf Ionenchromatographie und gepulster amperometrischer Detektion (IC-PAD) und enthält alle wichtigen Kenndaten.

www.IFA-ARBEITSMAPPEdigital.de

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