Wenn Aktien auf die Blockchain wandern
Gemeinsam mit Payward soll geprüft werden, wie sich der regulierte Aktienhandel mit der Technologie verbinden lässt. Außerdem sollen – vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden – 2027 xStocks, also digitale Versionen klassischer Aktien, auf der neuen Handelsplattform LSE 24 gehandelt werden.
Im Mittelpunkt steht eine Anwendung, die weit über Bitcoin und kurzfristige Kursspekulation hinausgeht: die Tokenisierung klassischer Vermögenswerte. Aktien, Anleihen oder andere Rechte werden dabei digital erfasst und können über eine Blockchain übertragen und gehandelt werden. Auch automatisierte Abläufe lassen sich einbinden. Für Banken, Börsen und Unternehmen eröffnet das die Aussicht auf schnellere Prozesse, weniger Abstimmungsaufwand und neue Formen des Handels.
Auch das Eurosystem bereitet sich auf diese Entwicklung vor. EZB-Direktor Piero Cipollone erklärte Ende August, tokenisierte Vermögenswerte könnten eine wichtige Rolle in einem neuen digitalen Finanzsystem spielen. Mit dem Projekt Pontes will das Eurosystem noch 2026 einen Dienst starten, über den Geschäfte auf digitalen Plattformen mit Zentralbankgeld abgewickelt werden können.
Die interessante Frage lautet deshalb, wo Blockchain Unternehmen und Märkten konkrete Vorteile bringt. Das neu erschienene Werk „Krypto-Finance: Blockchain, Kryptowährungen und Tokenisierung“ von Prof. Dr. Stefan Behringer erklärt die Grundlagen der Technologie und zeigt, welche Anwendungen sich in Finanzmärkten, Handel und Produktion entwickeln.
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Mit zahlreichen Fallstudien
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Programmbereich: Management und Wirtschaft