Zölle und Unsicherheit bremsen Mittelstand im USA-Geschäft
Wie eine Befragung von KfW Research zeigt, berichten 52 Prozent dieser Unternehmen von negativen Folgen. Für 36 Prozent hat sich nichts verändert, nur 7 Prozent profitierten vom Kurswechsel in Washington – vor allem Firmen mit Produktionsstandorten in den USA sowie Unternehmen aus der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.
Besonders deutlich ist der Rückzug aus dem US-Geschäft. Der Anteil der Mittelständler mit Geschäftsbeziehungen in die USA sank zwischen September 2019 und Januar 2026 von 18,7 auf 11,3 Prozent. Vor allem im Export zeigt sich der Rückgang klar: Nur noch 5,8 Prozent der 3,9 Millionen Mittelständler hatten zuletzt Kunden in den USA, nur 3,0 Prozent exportierten indirekt dorthin.
Zwar erklärte der Supreme Court am 20. Februar 2026 große Teile der US-Zölle für rechtswidrig. Doch Trump reagierte mit neuen Importzöllen von 10 Prozent und plant eine Anhebung auf 15 Prozent. Damit wächst die Unsicherheit weiter – und sie könnte die deutsche Wirtschaft noch stärker belasten als die Zölle selbst, lautet das Fazit von KfW Research.
Professionelle Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Betriebsratvon Dr. Günther Schöffner und Prof. Dr. Petra SenneFür Geschäftsführung und Management ist die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat häufig anspruchsvoll. Wer als Führungskraft souverän handeln und sichere Entscheidungen treffen will, braucht ein klares Verständnis des gesetzlichen Rahmens und der praktischen Spielregeln der Mitbestimmung.
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Programmbereich: Management und Wirtschaft