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Reihe / Gesamtwerk
Zahlenkomposition
Mathematisches Kalkül und literarische Transformation. Hybride Ästhetik im Wandel der Kulturen
Bei der Behandlung von literarischen Tendenzen in der frühen Neuzeit gerät sowohl die visuelle Dichtung in Form von geometrischen Strukturen als auch die barocke Kasualpoesie in Gestalt permutativer Kreuzwortlabyrinthe in das Blickfeld. Es folgen die Moderne mit experimentellen Romanen, deren Baupläne der Ordnungssystematik von Künsten (z.B. Architektur, Musik, Malerei) und Spielen (u.a. Schach, Tarot) verpflichtet sind, sowie Ausführungen zur avantgardistischen und neoavantgardistischen Poesie.
In Ergänzung dazu wird eine Typologie der Zahlendiskurse aus kulturhistorischer Perspektive entwickelt. Die Schlussbetrachtung beschäftigt sich mit literarischen Metaebenen und maschinell produzierten Formen von Literatur und soll zu weiteren Forschungen anregen.
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