Beschäftigung schwerbehinderter Menschen stagniert
Insgesamt waren 1,1 Mio. schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Personen beschäftigt. Die Beschäftigungsquote lag bei den Arbeitgebern mit 60 und mehr Arbeitsplätzen bei 4,7 Prozent. Besonders deutlich war die Lücke in der Privatwirtschaft (4,2 Prozent), während öffentliche Arbeitgeber mit 6,1 Prozent die Vorgaben im Durchschnitt übertrafen.
Die Statistik liefert wichtige Kennzahlen, macht aber auch deutlich: Zwischen gesetzlichen Anforderungen und betrieblicher Praxis besteht weiterhin eine spürbare Umsetzungslücke. Viele Unternehmen stehen vor konkreten Fragen – etwa zur Arbeitsgestaltung, zu Förderung oder zu rechtlichen Rahmenbedingungen.
Hier setzt REHADAT an. Als bundesweites, umfassendes und zentrales Internetportal zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen informiert REHADAT auf vielfältige Weise z. B. über Fördermöglichkeiten, gute Praxisbeispiele, Hilfsmittel und Arbeitshilfen, Urteile und Ansprechstellen.
„Die Statistik bestätigt, dass die berufliche Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung noch nicht selbstverständlich in der Arbeitswelt angekommen ist“, sagt Andrea Kurtenacker, Projektleiterin von REHADAT. „Viele Betriebe wollen ihrer Verantwortung gerecht werden, stoßen aber in der Umsetzung auf Unsicherheiten. Genau hier braucht es niedrigschwellige und verlässliche Informationen, die jederzeit zur Verfügung stehen.“
REHADAT richtet sich an Arbeitgebende, Personalverantwortliche, Schwerbehindertenvertretungen, Betriebsärztinnen und -ärzte, Beratungsstellen sowie schwerbehinderte Menschen.
Alle Informationen unter www.rehadat.de
Zum Bericht (PDF): Arbeitsmarktsituation schwerbehinderter Menschen 2024
| Über REHADAT |
| REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Ausgleichsfonds. Alle Angebote sind barrierefrei und kostenlos zugänglich. |
Quelle: Pressemitteilung REHADAT
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