Der Friedrich-Preis 2026 geht an Ursula Bredel
Mit diesem Preis wurde 2026 nun Prof. Dr. Ursula Bredel betraut. Ursula Bredel ist Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik in Hildesheim. Sie forscht und lehrt seit über 25 Jahren zur Schrift- und zur Schrifterwerbstheorie. Bekannt geworden sind vor allem ihre Arbeiten zum Interpunktionssystem des Deutschen sowie ihre Modelle zum Erwerb der Wortschreibung. Als Mitglied des Rats für deutsche Rechtschreibung trägt sie zur Weiterentwicklung der Kodifizierung der deutschen Orthographie bei.
Im Erich Schmidt Verlag veröffentlichte sie den in der Reihe Grundlagen der Germanistik erschienenen Band Das Schriftsystem des Deutschen. Graphetik - Graphematik - Orthographie - Erwerb. Eine Einführung. Wir gratulieren Ursula Bredel ganz herzlich zur Preisträgerschaft!
| Nachgefragt bei Prof. Dr. Ursula Bredel | 08.01.2024 |
| „Die zentrale Rolle der Schriftstruktur für das Lesen findet in der Schule praktisch keine Berücksichtigung“ | |
| Das Schriftsystem des Deutschen ist seit der Mitte des 18. Jahrhunderts stabil, auch wenn sein Regelwerk bis heute immer wieder verändert wurde. Ursula Bredels neues Buch liefert uns Antworten auf alle Fragen rund ums Thema: Sie erklärt, weshalb die Rechtschreibreform von 1996 so viele verärgerte, wie man Kindern den Schriftspracherwerb erleichtern kann und inwiefern Schrift als Struktur und Kultur in einem gedacht werden muss. mehr … | |
Programmbereich: Deutsch als Fremdsprache