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Geopolitische Risiken stehen ganz oben auf der Risikoagenda. (Foto: stock.adobe.com)
Risk in Focus

Makroökonomische und geopolitische Risiken rücken stärker ins Blickfeld

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
19.07.2022
Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen haben das Ausmaß und die Bandbreite der Risiken, mit denen sich Unternehmen auseinandersetzen müssen, enorm verschärft.

Vor dem Krieg rangierten makroökonomische und geopolitische Risiken nicht unter den fünf größten Risiken, mit denen sich Unternehmen beschäftigten. Jetzt stehen sie ganz oben auf der Risikoagenda, teilt das Deutsche Institut für Interne Revision (DIIR) mit.

Demnach berichten 79 Prozent der Revisionsleitungen, dass Russlands Angriff die makroökonomischen und geopolitischen Risiken verschärft hat. Viele Unternehmen sehen sich nun gezwungen, sich erstmals mit diesen Risiken auseinanderzusetzen.

Für die Studie „Risk in Focus 2023“ waren im Frühjahr 2022 rund 800 Interne Revisionen in Westeuropa gefragt worden, welche Risiken durch den Krieg in der Ukraine am stärksten beeinflusst werden. Neben den makroökonomischen und geopolitischen Risiken sind weitere Themen noch stärker ins Blickfeld gerückt:

  • Cyberrisiken (77 Prozent)
  • Geschäftskontinuität und Krisenmanagement (58 Prozent)
  • Lieferketten und Outsourcing (57 Prozent)
  • Finanz-, Liquiditäts- und Insolvenzrisiken (52 Prozent)

Für die betroffenen Unternehmen kommt es nun darauf an, Szenarien für größere geopolitische Ereignisse und künftige Krisen zu entwickeln, die das Potenzial haben, den Geschäftsbetrieb erheblich zu stören, stellt das DIIR fest. Die Studie zeige, dass makroökonomische und geopolitische Risiken nicht isoliert betrachtet werden können, sondern mit anderen Risiken verknüpft sind und sich dadurch verschärfen.

Die Veröffentlichung der Studie „Risk in Focus 2023“ hat das DIIR für Mitte September 2022 angekündigt. Informationen zu vorherigen Ausgaben der Studie finden Sie hier.

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Programmbereich: Management und Wirtschaft