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Stiftungen in der Zivilgeschaft
Twitter weiterempfehlen  20.03.2018

StiftungsIMPACT: Die Rolle von Stiftungen in der Zivilgesellschaft

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
Dr. Holger Krimmer stellt Ergebnisse der Sonderauswertung des ZiviZ-Survey 2017 vor (Foto: Angela Kausche/ESV)
Stiftungen – tragende Säulen der Zivilgesellschaft. Unter diesem Motto stand der 7. StiftungsIMPACT in Berlin, der in Partnerschaft der ESV-Akademie mit dem Stifterverband veranstaltet wurde.
Im Mittelpunkt des 7. StiftungsIMPACT stand die Sonderauswertung des ZiviZ-Survey der ZiviZ gGmbH. Diese wurden von Dr. Holger Krimmer, Geschäftsführer der ZiviZ gGmbH, vorgestellt. Die Befunde wurden anschließend mit Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft, Verbänden und Wissenschaft diskutiert.

ZiviZ-Survey

Die ZiviZ Studie 2017, eine repräsentative Befragung der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland, umfasst Interviews mit über 6.000 Organisationen. Die Studie wurde im Auftrag des deutschen Stifterverbandes konzipiert und durchgeführt. Das Ziel des ZiviZ-Survey ist eine Dauerberichterstattung zu den Entwicklungen der Zivilgesellschaft. Neue Tendenzen und Entwicklungen in der Zivilgesellschaft sollen durch die Grundlagenforschung der ZiviZ gGmbH aufgedeckt und analysiert werden.

Erstmalig wurde die Studie im expliziten Hinblick auf das Stiftungswesen ausgewertet. Dabei stellte sich die Frage, in welchem Ausmaß Stiftungen die allgemeinen Entwicklungen der Zivilgesellschaft widerspiegeln bzw. ob sie als Sonderfall in der Zivilgesellschaft anzusehen sind.

Stiftungen sind Akteure und Gestalter von Zivilgesellschaft

Die wichtigsten Ergebnisse des ZiviZ-Survey betreffen das ausgeprägte zivilgesellschaftliche Selbstverständnis von Stiftungen. Sie verstehen sich, so Krimmer, als Akteure und Gestalter von Zivilgesellschaft. Zudem wächst die Zivilgesellschaft in Deutschland und sie wird politischer. Dies spiegelt sich vor allem in den Handlungsfeldern wider. Verstärkt engagieren sich zivilgesellschaftliche Akteure in den Bereichen Bürger- und Verbraucherinteressen, Bildung und internationale Solidarität.

Unterschiede zwischen Stiftungen und Vereinen lassen sich im Hinblick auf die verfügbaren finanziellen Mittel, die Verteilungshäufigkeit je nach Regionen und die Größe des Handlungsradius deutlich erkennen. In diesen Bereichen sind Stiftungen besser aufgestellt als andere Organisationen in der organisierten Zivilgesellschaft wie etwa Vereine oder Verbände, so die Ergebnisse der Sonderauswertung. Die Zivilgesellschaft stellt sich zudem ständig neuen Herausforderungen, wie aktuell der Zuzug von Geflüchteten nach Deutschland. Diese neuen zivilgesellschaftlichen Entwicklungen sind jedoch bis jetzt nur unzureichend in Stiftungen und Vereinen sichtbar: Stiftungen, so das Ergebnis der Auswertung, bilden die gesellschaftliche Pluralität bisher nur unzureichend ab.

Verschiedene Blickwinkel aus Politik, Wissenschaft und dem Dritten Sektor

Im Anschluss an die Präsentation von Holger Krimmer wurden die Ergebnisse mit Akteuren aus der Politik, Zivilgesellschaft, Verbänden und Wissenschaft betrachtet. Ob Stiftungen als Säulen der Zivilgesellschaft agieren, diskutierten
  • Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin,
  • Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Professor für das „Recht des Sozialwesens“ an der BTU Cottbus,
  • Dr. Christoph Steegmans, Unterabteilungsleiter für Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
  • moderiert von Dr. Mario Schulz, Redakteur Stiftung&Sponsoring.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der neuen Ausgabe von Stiftung&Sponsoring, die am 15. April erscheint.

Die Sonderauswertung können Sie in den Roten Seiten der aktuellen Ausgabe 1.2018 von Stiftung&Sponsoring nachlesen.

Save the Date

Der 8. StiftungsIMPACT mit dem aktuellen Thema „Stiftungen in der Digitalisierung – den Wandel gestalten!“ findet am 11. April 2018 von 17 bis 19 Uhr im Haus Deutscher Stiftungen, Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V., Mauerstr. 93, 10117 Berlin statt.

(ESV/ei)

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