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Die Zahl der von den Finanzbehörden kontrollierten Betriebe sank in 2020 (Foto: Gina Sanders/Fotolia.com)
Betriebsprüfung

Weniger Betriebsprüfungen in 2020

ESV-Redaktion Steuern
29.04.2021
In einer Kleinen Anfrage hat die Fraktion „Die Linke“ die Bundesregierung zu den neuen Entwicklungen beim Steuervollzug befragt. Die Bundesregierung hat hierauf nun geantwortet.
Im vergangenen Jahr sind rund 30.000 Betriebe weniger von den Finanzbehörden kontrolliert worden als im Jahr zuvor. Während 2019 rund 188.000 Betriebe geprüft wurden, waren es 2020 nur rund 159.000. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/28322) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (19/27790) hervor.

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Quote der geprüften Betriebe und Zahl der Betriebsprüfer gesunken

Die Prüfquote sank von 2,2 auf 1,8 Prozent. Die Zahl der Prüfer bei den Finanzämtern sank im selben Zeitraum von 13.240 auf rund 12.660.

Auswirkungen der aufgrund der Corona-Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen auf die Tätigkeit der Steuerprüfer

Hinsichtlich der Ergebnisse für das Jahr 2020 weist die Bundesregierung in ihrer Antwort darauf hin, dass in Folge der Corona-Pandemie von den Ländern zum Schutz sowohl der Beschäftigten der Steuerverwaltungen als auch der Steuerpflichtigen in eigener Zuständigkeit Maßnahmen zur Kontaktvermeidung getroffen wurden. Sie geht davon aus, dass die mit diesen Maßnahmen einhergehenden Beschränkungen der Tätigkeit insbesondere der für die Prüfung des Besteuerungsverfahrens zuständigen Stellen Einfluss auf die nachfolgend mitgeteilten Ergebnisse des Steuervollzugs im Jahr 2020 hatten.

Quelle: hib 565/2021 vom 28.04.2021

Einzelfragen der Betriebsprüfung

 

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(ESV/fl)

Programmbereich: Steuerrecht