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Die KfW erwartet einen deutlichen Zuwachs in den Corona-Programmen. (Foto: hanohiki/stock.adobe.com)
Corona-Krise

KfW-Sonderprogramm: Bislang 33,1 Milliarden Euro beantragt – Schnelle Zusagen

ESV-Redaktion Management und Wirtschaft
30.04.2020
Die KfW Bankengruppe hat das Fördervolumen im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich erhöht. Das Gesamtvolumen stieg von 16,9 auf 19,8 Milliarden Euro.

Das ist vor allem auf die inländische Förderung mit einem Zusagevolumen von 13,6 Milliarden Euro zurückzuführen, teilte die KfW jetzt mit. Gegenüber dem ersten Quartal 2019 bedeutet das eine Steigerung um 25 Prozent. Vor allem bei der Förderung von energieeffizientem Bauen und Sanieren sei die Nachfrage in den ersten drei Monaten 2020 hoch gewesen.

Das KfW-Sonderprogramm „Corona-Hilfen“ startete am 23. März 2020. Innerhalb der ersten Woche gingen 2.000 Anträge ein. Die Zusagen beliefen sich auf 0,5 Milliarden Euro. Das Sonderprogramm 2020 basiert auf bestehenden Förderprodukten wie dem KfW-Unternehmenskredit und dem Gründerkredit Universell. Es bietet Liquiditätshilfen für Unternehmen aller Größen, die durch die Corona-Krise in Finanzierungsschwierigkeiten gekommen sind.

Zwischenbilanz des Sonderprogramms

Bis zum 29. April 2020 lag das Volumen im KfW-Sonderprogramm mit 25.510 Anträgen bei 33,1 Milliarden Euro. Davon sind laut KfW bereits 25.183 Anträge zugesagt worden. 90 Prozent der eingegangenen Anträge erreichten ein Kreditvolumen von bis zu 800.000 Euro. Bei weiteren knapp 8 Prozent handle es sich um Kredite für bis zu 3 Millionen Euro.

Schnellkredit als weitere Hilfe

Am 15. April 2020 führte die KfW im Auftrag der Bundesregierung den Schnellkredit mit vollständiger Risikoübernahme durch die KfW ein, um den Unternehmen weitere Unterstützung in der Corona-Krise anzubieten. Der KfW-Schnellkredit erreichte bis zum 29. April 2020 ein Antragsvolumen von 794 Millionen Euro. Im weiteren Verlauf rechnet das Institut mit einem „deutlichen Zuwachs in den Corona-Programmen“.

Hohe Belastung durch Bewertungsabschläge und Kreditrisikovorsorge

Von der Corona-Krise sind Unternehmen und in Folge auch Banken massiv betroffen. Auch für die KfW ergeben sich drastische Auswirkungen in der Ertragslage. Nach einem Konzerngewinn von 295 Millionen Euro im Vorjahr gab es im ersten Quartal 2020 einen Verlust von 592 Millionen Euro. Die Folgen der Corona-Pandemie schlagen mit hohen Belastungen von rund einer Milliarde Euro durch, bedingt durch Bewertungsabschläge im Beteiligungsportfolio und durch zusätzliche, überwiegend pauschale Kreditrisikovorsorge.

Die vollständige Pressemitteilung der KfW finden Sie hier.

Die Bilanz des ersten Quartals 2020 hat die KfW hier veröffentlicht.

Alle wesentlichen Infos der KfW zu den „Corona-Hilfen“ finden Sie hier.

Sämtliche Meldungen, die wir für Sie als Info-Service zur Bewältigung der Corona-Krise veröffentlichen, haben wir auf einer Website gebündelt.

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(ESV/fab)

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Programmbereich: Management und Wirtschaft